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Meine Reise nach Indien

Und was ich gelernt habe

Ich blicke zurück auf die Zeit in Indien und verdaue, was ich Anfangs 2019 schon alles erlebt habe. Es war eine intensive Zeit, und ich bin, ehrlich gesagt, ganz glücklich, jetzt wieder in Zürich zu sein. Indien hat mich berührt, insbesondere die Menschen, die Hilfsbereitschaft, und wie häufig ich in strahlende, verbundene Augen geblickt habe. Trotzdem war es nicht einfach (und das hatte ich auch nicht erwartet).

💎⠀Für mich selber war die Reise...

... mit einem grossen inneren Prozess verbunden. Ich ahnte immer, wenn ich zum ersten Mal nach Indien reise, könnte das leicht überfordernd sein. Ich hatte so viele Bilder, Stories und (fremde) Eindrücke vorab schon in mir gespeichert, die Angst auslösten! Vor drei Jahren war meine erste Reise gebucht, doch hohes Fieber verunmöglichte mir damals, mich ins Flugzeug zu setzen. Vermutlich war es einfach Angst.

💎⠀Nun dieses Jahr der zweite Versuch.

Und der Flieger hob ab, mit mir drin. Mit viel Vorfreude diesmal und weniger Angst. Ich erlebte viel Schönes, auch Schwieriges, und spürte, wie ich emotional tief berührt wurde. Das hatte zwar auch mit der Schönheit Indiens zu tun, aber in erster Linie mit etwas anderem, um ehrlich zu sein.

💎Es ging darum, dass mir diese Reise gezeigt hat...

...wie wenig Kontrolle über das Leben wir doch haben. Improvisation war angesagt. Schon beim Zwischenstopp in Dubai, als das AirBnB keinen Platz für mich hatte. So ging es dann weiter... krank sein in Indien, nichts dagegen tun können, zwischendurch wunderschöne Herzensmomente, grossartige Unterstützung der Menschen um mich herum, und dann eine 36-stündige Heimreise (statt 18 Stunden), eine Nacht auf dem Flughafenboden, grippig und k.o, und dann durch die totale Erschöpfung endlich die Hingabe... Tränen der Erleichterung. Akzeptanz, dass alles ist, wie es ist. Dass ich nichts beschleunigen kann, weder meine Heilung noch den Flug.

💎Ja, mein Verstand weiss, ....⠀

...dass Hingabe, Vertrauen und Mut wichtig sind. Doch sie geschehen nicht auf Kommando. Es ist Gnade, sie zu fühlen. Und genau dafür bin ich sehr dankbar. Wenn dieser Moment kommt, an dem Du einfach nur noch akzeptierst, nur noch BIST, keine Gedanken an ein "es müsste anders sein" mehr kommen...

Das ist Gnade. Das ist Durchatmen. Das ist Befreiung.

Ihr wisst, was ich meine, oder?

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