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Fotografieren im Winter

Sarah Ley zeigt dir ihre 5 herzwärm-Motive in der kalten Jahreszeit

5 herzwärm-Motive in der kalten Jahreszeit

Klar, wir freuen uns alle schon wieder auf den Frühling und nach der herbstlichen Farbexplosion mag man in diesen trüben Tagen so gar nicht zum Fotoapparat (oder der Smartphone-Kamera) greifen. Weil bereits beim Gedanken daran die Hände einfrieren und abfallen. Und überhaupt… grau, grau, grau, wer will da schon ein schönes Fotomotiv finden?

Dennoch brauchst du Bilder für dein Facebook oder Insta-Profil und wie wir alle wissen, sind alle Jahreszeiten wichtig und richtig für deinen Feed.

Ausserdem ist immer nur «dinne hogge» auch nix. Drum gebe ich dir hier meine fünf winterlichen Fototipps, um dich zum Rausgehen und Fotografieren zu motivieren.

Was du brauchst:

Warme und wetterfeste Kleidung, Mütze und gute Schuhe mit warmer Sohle. Klingt banal, ist aber essentiell. Wenn du frierst, verlierst du innerhalb von Minuten deine ganze Foto-Lust.

Ausserdem muss man amix ein Bisschen klettern, um an die besten Bilder zu kommen.

Fingerhäntschli. Diese, die vorne um die Finger herum «abgeschnitten» sind, du weisst, was ich meine. Damit kannst du deine Kamera bedienen und trotzdem bleiben die Hände dran.

Ein kleines Stativ oder einen Gorilla-Pod, den kann man auch an Bäume binden.

Warmer Tee für die Laune und warme Finger. Und dann...

1 Ab in Schnee!

Wenn du irgendwo Schnee findest (und meistens ist solcher in der Schweiz innerhalb von einer Stunde erreichbar), dann fahr dort hin! Und nimm am besten dein Lieblingsmodell oder dich selbst und helle, sowie bunte Kleider mit.

Wenn du Menschen mit ganz hellem Outfit im Schnee fotografierst, entstehen wunderbare «Hi-Key» Bilder, also Fotos auf denen der grösste Anteil hell ist. Das sieht nicht nur mega cool aus, sondern zaubert automatisch eine märchenhafte Stimmung in deine Fotos.

Spiele Mit weissen Schals und Mützen und am besten roten Lippen für den Farbtupfer.

Auch Kontraste sind im Schnee genial. Weisse Landschaft und Frau im roten Kapuzenmantel, oder königsblauen Pullover… und schon hast du dein Motiv ultimativ hervorgehoben und eine spannende Geschichte erzählt.

2. Zimt, Kamin & alles aus Holz

Wenn du doch lieber drinnen bleiben willst, such dir ein winterlich-warmes Lokal mit viel Holzelementen oder das Bauernhaus der besten Freundin. Am besten mit Kachelofen.

Winterstimmung drinnen kreierst du mit Fellen, Teetassen oder beschlagenen Fenstern, die du von drinnen fotografierst. Oder ganz klassisch – mit Bildern von saisonalem Essen oder Guetzli. Sehr schön ist auch, zum Glühwein z.B. die Gewürze mit zu fotografieren, also ein Arrangement aus Vanilleschoten, Zimtstangen und Sternanis zu kreieren.

Alles, was du dabei auf Holz (Tisch oder Boden) legst, kommt schön warm/winterlich zur Geltung.

Bleib dabei für Deko und Kleider in hellen, braunen oder Naturtönen und bleib bei warmen Materialien – sprich: Wolle, Wolle und Wolle.

Alles was Dampft kommt super auf Fotos, dazu eben eine Teetasse frisch aufgiessen oder für grösseren Dampfeffekt eine grosse Pfanne Wasser kochen und deine Bilder damit «bedampfen».

Extra-Tipp: Wenn vorhanden – Kaminfeuer! Der perfekte Hintergrund für Winterstimmungs-Bilder.

3. Berge, Beereli und Eiskristalle

Berge sind ja eh schon was tolles. Aber auf Fotos sind sie immer am adrettesten im Schneekleid.

Such dir einen schönen Platz, von wo aus du die Berge siehst. Alle Menschen am Züri- oder Greifensee sind in dieses Hinsicht natürlich verwöhnt. Glaub mir - Schneeberge und See sind der schönste Hintergrund ever.

Geh auf die Suche nach den Farbtupfern der Natur. Es gibt so schöne rote Beeren, zum Beispiel die der Stechpalmen-Zweige. Oder eine Christrose in zartem Rosé oder Nüsse… alles wunderbare Fotomotive!

Am schönsten sind natürlich Eiskristalle, Eiszapfen oder Schnee, in den du einfach mal reinpustest.

Extra-Tipp: Für die Fotografie im Schnee solltest du darauf achten, dass deine Bilder nicht zu hell aufgenommen werden und die Strukturen im Weiss nicht «ausbrennen».

4. Winter-Tiere!

Hast du ein Haustier? Büsis und Hunde im Schnee oder sind einfach das Beste. Leih dir also den Schnuffi vom Nachbarn, wenn du keinen eigenen hast, und mach mit ihm einen Winterspaziergang. Gewisse Hunde toben sogar im Schneegestöber, da sind geniale Bilder garantiert!

Auch Katzen sehen wunderbar aus im Grau/Weiss des Winters, besonders die bunten und die schwarzen. Nur leider lassen sie sich nicht so gut «in Pose bringen. Drum erwischst du sie am besten schlafend auf einer Steinmauer oder in einer Nische (meine klettert immer auf dem Feuerholzstapel rum), vielliecht aber sogar in einem Fell, was du natürlich ganz zufällig dahin gelegt hast.

Wenn du fortgeschrittene/r Abenteurer*in bist, dann trau dich auch an die wilden Tiere.

Dazu brauchst du dann aber eine Kamera mit gutem Zoom- oder Tele-Objektiv, um das Eichhörnchen, den Specht oder gar das Reh einigermassen gross ins Bild zu bekommen. Und viel Geduld. Aber wenn…. Ja, wenn du es schaffst – an diesem Bild wirst du garantiert ein Leben lang Freude haben.

Extra-Tipp: Wenn dus dir nicht ganz so schwer machen willst – besuch mal die Eule im Zoo.

5. Das Seifenblasen-Experiment

Zum Schluss noch das Experiment mit der Seifenblase. Sobald unter null Grad herrschen, schnappst du dir ein Seifenblasen-Röhrchen und pustest los. Die Blasen gefrieren und die Seife macht wunderschöne Strukturen in deine neue Eiskugel. Das ist nun wirklich ein Motiv, das jeden mal fotografiert haben sollte. Und grade auch mit Kindern oder dem romantischen Date macht das viel Spass und wunderschöne Bilder für deinen Feed.

Extra-Tipp: Versuche, die Seifenblasen in ein Porträt einzubauen, sie sehen wunderbar aus in der Hand eines Menschen.

Sarah Ley ist unsere Hof-Foto-Gräfin und immer auf der Suche, nach den kleinen Schönheiten im grossen Ganzen.

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